Franz Schubert (1797-1828) schrieb in der Zeit nach der "Schönen Müllerin" (1823) bis in sein Todesjahr (1828) noch etwa 70 Lieder, nicht mitgerechnet den Zyklus "Winterreise" und die Sammlung "Schwanengesang". Unter ihnen befinden sich einige der schönsten und bedeutendsten Liedkompositionen Schuberts. Schuberts Lieder sind Sprachvertonungen, und zwar spezifischer Art: Vertonungen deutscher Dichtungssprache. Sie sind einerseits auf diese Sprache angewiesen, ja unlösbar mit ihr verbunden, andererseits autonome Kompositionen, oft hohen Ranges.
Thorsten Rathenau und Henry Bergert (Schüler der Musikschule Spandau) wollen viele Schubert Lieder einstudieren.
Im "jungen podium" zunächst "Der Neugierige" aus der "Schönen Müllerin"
Empfohlenes Interpretenduo auf CD: Gerald Moore & Dietrich
Fischer-Dieskau